Unser Bekenntnis
Sternberg Consulting duldet keine moderne Sklaverei, Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder Menschenhandel. Wir erwarten von Geschäftspartnern, Lieferanten und Unterauftragnehmern vergleichbare Standards.
Auch wenn Sternberg Consulting als Beratungsunternehmen ein geringes eigenes Risikoprofil hat, nehmen wir Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen und integre Lieferketten ernst. Diese Richtlinie beschreibt, wie Risiken erkannt, bewertet und adressiert werden.
Geltungsbereich
Diese Richtlinie gilt für unsere Beratungstätigkeit, die Auswahl von Dienstleistern und die Zusammenarbeit mit externen Partnern.
Sie gilt für alle Personen und Organisationen, die Leistungen für oder im Namen von Sternberg Consulting erbringen, einschließlich freier Mitarbeiter, Unterauftragnehmer, Dienstleister, Lieferanten und Kooperationspartner.
Begriffe
Moderne Sklaverei umfasst unter anderem Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, Menschenhandel, Ausbeutung, unzulässige Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Einbehaltung von Ausweisdokumenten, ausbeuterische Kinderarbeit und vergleichbare Formen schwerer Arbeitsrechtsverletzungen.
Risikoprofil
Unsere Tätigkeit besteht überwiegend aus Beratungs-, Audit-, Schulungs- und Dokumentationsleistungen. Die unmittelbaren Risiken in der eigenen Leistungserbringung sind deshalb begrenzt. Erhöhte Risiken können jedoch bei externen Dienstleistern, internationalen Lieferketten, digitalen Plattformen, Beschaffung von Waren oder bei Kundenprojekten mit komplexen Lieferketten entstehen.
Sorgfaltspflichten
- Wir arbeiten bevorzugt mit seriösen und transparenten Dienstleistern.
- Wir achten bei neuen Geschäftspartnern auf erkennbare Risiken in Bezug auf Ausbeutung und Zwangsarbeit.
- Wir beenden oder überprüfen Geschäftsbeziehungen, wenn substanzielle Hinweise auf Verstöße vorliegen.
Bei erhöhtem Risiko können zusätzliche Prüfungen durchgeführt werden, zum Beispiel durch Selbstauskünfte, Vertragsklauseln, Referenzprüfungen oder die Anforderung geeigneter Nachweise.
Erwartungen an Geschäftspartner
Geschäftspartner müssen geltendes Arbeitsrecht einhalten, faire Arbeitsbedingungen sicherstellen, Löhne rechtmäßig zahlen, Arbeitszeiten beachten und dürfen keine Form von Zwangsarbeit, Menschenhandel oder ausbeuterischer Kinderarbeit einsetzen oder unterstützen.
Wir erwarten außerdem, dass Geschäftspartner begründete Hinweise auf Verstöße ernst nehmen, angemessen untersuchen und Abhilfemaßnahmen einleiten.
Beschaffung und Lieferanten
Bei der Auswahl von Lieferanten berücksichtigen wir neben Qualität, Preis und Zuverlässigkeit auch Integrität, Transparenz und erkennbare soziale Risiken. Bei Anzeichen erhöhter Risiken können wir zusätzliche Informationen verlangen oder auf eine Zusammenarbeit verzichten.
Abhilfe und Maßnahmen
Wenn ein Verdacht auf moderne Sklaverei, Zwangsarbeit oder Menschenhandel besteht, prüfen wir den Sachverhalt angemessen. Mögliche Maßnahmen sind Klärung mit dem Geschäftspartner, Anforderungen an Korrekturmaßnahmen, Aussetzung der Zusammenarbeit, Vertragsbeendigung oder Meldung an zuständige Stellen.
Schulung und Sensibilisierung
Personen, die im Namen von Sternberg Consulting handeln, sollen typische Warnsignale kennen, etwa ungewöhnliche Zahlungswege, fehlende Transparenz über Unterauftragnehmer, auffällige Arbeitsbedingungen oder Hinweise auf Einbehaltung von Dokumenten.
Meldung von Bedenken
Hinweise auf moderne Sklaverei, Zwangsarbeit oder Menschenhandel können an info@sternberg-consulting.com gemeldet werden. Meldungen werden vertraulich behandelt.
Hinweise können auch anonym erfolgen, soweit dies praktisch möglich ist. Personen, die in gutem Glauben Hinweise geben, dürfen deswegen nicht benachteiligt werden.
Verantwortung
Die Verantwortung für diese Richtlinie liegt bei Jonathan Sternberg. Die Richtlinie wird bei relevanten Änderungen der Geschäftstätigkeit, Lieferantenstruktur oder gesetzlichen Anforderungen überprüft.
Überprüfung
Diese Richtlinie wird jährlich überprüft. Zuletzt überprüft: März 2026.